Warrior Cats Sonnenaufgang - Kapitel 3

Ein halber Mond war vergangen, seit dem sie den komischen Traum hatte. Nachtsee war wie ihre Schwester geworden und sie lebten zusammen im Wasserfall. Keine von beiden hatte sich dieses Leben vorstellen können. Es war kurz vor Blattgrüne und die Tage waren lang und warm. Es war Sonnenhoch als Wasserherz sich aufrappelte, um etwas zu jagen. Sie wollte keine Maus oder Fisch, sondern ein Kaninchen. Sie machte sich auf den Weg über die Trittsteine in Richtung Wald. Ihre Pfoten glitten durch das Gras und machten keine Geräusche. Der Geruch vom Donnerclan hing in der Luft und es war ein komisches Gefühl hier zu sein. „Wasserherz!“, rief eine Stimme leise. Es war die von Nachtsee. Wasserherz drehte sich um und huschte in die Büsche. Dort saß Nachtsee und berührte mit ihren Pfoten das Gesicht eines fremden Kriegers. „Was tust du da?“, fragte Wasserherz. „ich habe ihn hier gefunden Wasserherz. Er ist verletzt!“. Nachtsees Stimme klang besorgt. Wasserherz Mitgefühl mit dem schwarz-weiß gescheckten Kater siegte über ihr Misstrauen. „Wir warten bis er wach ist.“

Es war bereits Sonnenuntergang, als der Krieger endlich erwachte. Seine Wunden hatte Wasserherz notdürftig mit Spinnenweben abgetupft. „ Was…“, stottert der Krieger, da unterbrach ihn Nachtsee: „Komm mit uns.“ Der Krieger widersprach nicht und folgte der schwarzen Kätzin. Sein Fell glänzte im noch schwach scheinenden Mondlicht. „Wie heißt du? Aus welchem Clan bist du und was ist passiert?“, fragte Wasserherz nun und sprach somit aus, was Nachtsee dachte. „Ich bin Eispflug ein Krieger des Donnerclans. Ich bin gegangen, weil ich die ganze Zeit von einem Krieger niedergemacht wurde. Und zwar von Marmorschweif. Als ich auf dem Weg war, mir ein neues zu Hause zu suchen, hat er mich überrascht und gesagt, dass nur ich seine wahre Identität kennen würde und ich deswegen sterben müsse. Zum Glück konnte ich ihn vertreiben“, antwortete Eispflug kratzig. Ein wenig später waren sie am Wasserfall angekommen. Nachtsee zeigte ihm den Eingang und beide schlüpften hindurch. Wasserherz blickte noch einmal in den Wald. Das Rauschen der Blätter wirkte beruhigend auf sie. Da huschte eine Katze durch den Wald. Sie blieb stehen und die Blicke beider Katzen trafen sich. Die bernsteinfarbenen Augen des dunkelbraunen Kriegers leuchteten durch den Wald. Wasserherz Herz schlug schneller. Wer auch immer das war, sie musste ihn kennen lernen. Da verschwand der Krieger in den Dichten des Waldes.

Nun verschwand auch Wasserherz im Wasserfall. Dort richtete sich Eispflug sein Nest in der Höhle, unter der Höhle ein. Nachtsee war bei ihm. Wasserherz musste schmunzeln. Sie wusste schon, dass ihre Freundin und dieser Krieger etwas besonderes verbannt, etwas, das mehr als nur Freundschaft war.

Eispflug legte sich sogleich hin und schlief bald tief und fest. Nachtsee trottete müde aus der unteren Höhle, sie hatte noch lange mit Eispflug gequatscht. Wasserherz hatte oben in ihrem Nest gewartet und über den Krieger nachgedacht. Wenn sie das Auge schloss, sah sie den Krieger wieder vor sich. Seine bernsteinfarbenen Augen leuchteten vor ihr auf. Das dunkelbraune Fell war gepflegt und man sah die starken Schultern. „Wasserherz?“, riss Nachtsee Wasserherz aus ihren Gedanken „Was ist los?“, fragte sie nun, die ihren nachdenklichen Blick bemerkt hatte. „Nun ja, ich habe einen Krieger gesehen. Er war … unbeschreiblich.“ Wasserherz Auge funkelte beim Gedanken an ihn. Ihre Freundin merkte sofort, was los war und schmiegte sich sanft an sie. Da sprang eine dunkle Katze durch den Eingang der Höhle. Wasserherz merkte, wie ihr Herz schneller schlug. Doch trotz ihrer Gefühle fuhr sie die Krallen aus und sträubte das Nackenfell. „ Lasst ihn gehen“, fauchte der dunkle Krieger. „Wen sollten wir denn gehen lassen?“, fragte Wasserherz mit einem Zischen in der Stimme. „Du weißt, wen ich meine!“, schnauzte der Kater sie wütend an. „Nein!“, erwiderte Wasserherz trotzig und schlich auf dem kalten Fels herum. „Mein Freund! Ein starker Krieger hat den Donnerclan grundlos verlassen, warum sollte er das tun?“, sagte der Krieger mit Ärger und Trauer in der Stimme. „Buchenschweif!“, ein freudiges Miauen unterbrach die hitzige Diskussion der Katzen. „Eisflug! Ich dachte ich sehe dich nie wieder!“ Buchenschweifs Stimme war erleichtert und fröhlich. „Warum bist du hier? Ich bin hierher mit gekommen“, fragte Eispflug. Nachtsee trat nun auch vor und sah den dunkelbraunen Kater verwundert an. „Ich bin hier, um dich in den Clan zurück zu holen.“ Seine Stimme klang ernst und auffordernd. „Warum sollte ich zurück kommen? Ich habe dir erklärt, warum ich nicht komme. Du weißt, dass es so besser für mich ist, Buchenschweif.“ Eispflugs Blick war warm und einfühlsam und Buchenschweif seufzte. Er wollte sich gerade zum Ausgang wenden, als es krachte. Ein Gewitter brach herein und Buchenschweif zuckte zusammen, ein gleißend helles Licht erleuchtete die Höhle. Ein Teil der Wand brach heraus und man konnte sehen, was dahinter lag. Eine große Lichtung. Am Rand der Lichtung stand eine alte knorrige Weide. Ihre Blätter raschelten im Sturmwind. Beruhigend drückte sich Eisflug an Buchenschweifs Flanke. Der Anblick war imposant. Durch Wasserherz Kopf rasten alle möglichen Vorstellungen, was man mit der Lichtung anfangen könnte. Man könnte einen Tunnel aus Farnen bauen. Der Sternenclan meint es gut mit… auf einmal unterbrach ein lauter Kampfschrei ihre Gedanken.

Die Authorin - Wasserherz

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Hallo ich bin Wasserherz,

schön, dass du meine Webseite gefunden hast. Hier findest du meine eigenen Geschichten. Hier habe ich einige Geschichten über Bücher geschrieben, die es schon gibt. Aber ich habe auch meine Eigenen erfunden. Wenn du Tipps oder Ideen hast, schreib mir gerne. Ich versuche, sie so gut wie möglich einzubringen. Es werden nicht jede Woche neue Kapitel erscheinen. Aber ich versuche, meine Geschichten so gut wie möglich weiter zu schreiben. Ich hoffe, es gefällt dir und hab jetzt viel Spaß beim Lesen. Wasserherz.